Nisha – Annisha von der Zughunde-Rasselbande

Nisha ist unser erstes eigenes Baby. Wir konnten sie einfach nicht hergeben und damit war sie dann die 3. Fellnase in unserer Familie. Sie wusste von Anfang an sehr gut, wie sie uns um ihre kleinen Pfötchen wickeln kann. Sie wollte so sehr bei uns sein, dass sie schon als Mini-Welpe jedes Hindernis überwunden hat oder so lange Theater gemacht hat, bis sie ihren Willen bekommen hat. Ich gebe zu, wir haben uns geschmeichelt gefühlt und ja – sie zu sehr verwöhnt. Sie denkt deshalb auch, dass sie die absolute Nr. 1 ist, und unsere Aufgabe ist es, ihr diesen Zahn wieder zu ziehen.

Nisha ist unser kleiner Wirbelwind. Sie hält uns immer auf Trab. Was soll´s – das Leben wäre ja sonst auch viel zu langweilig! Wir haben sie von Anfang an viel zu sehr verwöhnt. Schließlich haben wir sie ja schon als Minimini in den Händen gehalten. Und da kann man doch einfach nicht böse mit ihr sein. Sie war doch soooosoooosooo süß!!!

Und dann stach sie sich mit 4 Monaten beim Rennen über eine Wiese einen Fremdkörper ins Auge. Ihre Linse musste entfernt werden und sie kann mit dem Auge nur noch sehr eingeschränkt sehen. Also hell/dunkel/unscharf. Aber das ist viel mehr, als die Prognose damals erahnen ließ. Die Chance, dass das Auge überhaupt erhalten werden kann, lag bei 50%, dass sie damit noch etwas sehen kann, sogar nur bei 1%. Also ist sie wohl ein Glückskind. Doch es war eine sehr schlimme Zeit für uns alle. Sie musste eine lange Zeit von allem und jedem isoliert leben. Ich habe zu der Zeit mit ihr im Flur gewohnt. Eine Matratze für mich und ein Hundebett für sie – das war dann unser Alltag und damit kam sie am besten zurecht. Sogar von Mama und Jack mussten wir sie die ganze Zeit trennen und sie durfte nur ganz kurz an der Leine in den Garten zum Pullern.

Nisha ist mit Abstand die Kleinste von unserem ersten Wurf geblieben. Ich denke, das hatte auch viel mit der OP, bzw mit der damit verbundenen Narkose und den vielen folgenden Medikamenten zu tun, denn ihr Stoffwechsel wurde komplett durcheinander gebracht. Man merkt es besonders daran, dass sie ihren anderen Geschwistern deutlich in der Entwicklung hinterherhinkt. Momentan entwickelt sie sich aber sehr schön und wir sind gespannt, wie es weitergeht mit unserem kleinen Frechdachs.
Jetzt wird sie älter und zum Glück auch etwas ruhiger. Na ja – und ein bisschen Erziehung steckt ja nun auch schon drin. Hihihi!!!

Nach ein paar Wochen der absoluten Ruhighaltung, konnte Nisha dank der Maske dann wieder mit Mama und Captain Jack zusammen sein.

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